Yamaha Stage Custom White

Aktualisiert: 27. Dez 2019

Einrichten des neuen Studio Drumsets. Die Jagd nach dem perfekten Tuning!

“Any sound, if it’s in time, has some value.” – Benny Greb

Damit jeder Kunde (egal ob Schüler- oder erfahrene Liveband) in den Genuss eines professionellen Drumsounds kommt, haben wir uns entschlossen, zukünftig die Benützung eines perfekt gestimmten, fehlerfrei mikrofonierten und bestens eingestellten Schlagzeug anzubieten. Wie gewohnt spielen viele unterschiedliche Faktoren eine grosse Rolle bei der Suche nach dem perfekten Ton. Von der Auswahl der Hölzer bis hin zur Stimmung der einzelnen Toms müssen viele Details beachtet und bei der Musikproduktion miteinbezogen werden. Auch kann mit der Schaffung dieser zusätzlichen Dienstleistung wertvolle Studiozeit gespart und auf den Transport des persönlichen Drumsets verzichtet werden. Schauen wir jedoch genauer hin, weshalb sich diese weisse Krachkanone des japanischen Mischkonzerns Yamaha besonders gut als Studio-Schlagzeug eignet.

Von der ersten Information bis hin zur Kaufentscheidung


Die auf vielen Equipmentlisten namhafter Studios aufgeführten Drumsets der Recording Custom Linie von Yamaha geniessen seit mehr als 40 Jahren einen sehr guten Ruf innerhalb der Audio Community. Grund dafür ist das verwendete Birkenholz, welches im Gegensatz zum oft verkauften Ahornholz über mehr Höhen verfügt und eine nachträgliche Bearbeitung der Schlagzeugspuren deutlich vereinfacht. Ebenso kann sich ein Birkenschlagzeug in einem dichten Mix besser durchsetzen und verfügt über einen ordentlichen, druckvollen Punch. Mit diesen klanglichen Eigenschaften können innert kürzester Zeit mischfertige Resultate erzielt werden ohne auf irgendwelche Samples oder Triggers zurückgreifen zu müssen. Deswegen schwören viele Schlagzeuggrössen wie Steve Gadd, Vinnie Colaiuta, Omar Hakim und natürlich Dave Weckl auf die ausgeprägten Tiefen und Höhen eines Birken-Drumsets. Es mag deswegen nicht erstaunen, dass wir als Folge dieser Vorlieben unzähliger Studiodrummers den Klang dieser Hölzer bereits auf vielen vergangenen Produktionen gehört und lieben gelernt haben. Um diese Ära fortzusetzen und unseren Künstlern die gleichen, hervorragenden Klangqualitäten zu bieten, haben wir uns für den Kauf eines Yamaha Schlagzeugsets entschieden.









Vergleich Yamaha Recording Custom vs. Yamaha Stage Custom

Logischerweise kann man mit dem Kauf eines der erfolgreichsten Drumkits aller Zeiten nicht viel falsch machen. Lohnt es sich jedoch für ein Shellset ohne Snare-Drum rund Fr. 3'600.-- auszugeben? Ist der enorme Preisaufschlag für ungefähr 10 - 15 % mehr Sound gerechtfertigt? Nach einem ausführlichen Vergleich sind wir zum Entschluss gekommen, dass sich eine solche Investition für unsere Anwendung nicht lohnen würde und wir mit der weitaus günstigeren Stage Custom Serie ähnlich gute Resultate erzielen können. Die Grundlage für diese Entscheidung hat das unten angefügte Vergleichsvideo des Drumcenters of Portsmouth geliefert.

Obwohl die klanglichen Unterschiede auf guten Monitoren hörbar sind, kriegt man für vergleichsweise wenig Geld die in einer Studioumgebung sehr vorteilhaften Klangeigenschaften eines Birken-Schlagzeugs. Die brillanten Höhen, die druckvollen Bässe und die ausgewogenen Mitten sind auch im Lieferumfang der Stage Custom Serie enthalten, obwohl das Set 5.7 mal weniger kostet als sein grosser Bruder. Macht euch jedoch selbst ein Bild von den sechs unterschiedlichen Sets und teilt mir euren Favoriten mittels der Kommentarfunktion mit.

Nebst den qualitativen Unterschieden der Hölzer spielen die Kesselgrössen eine ebenso bedeutende Rolle bei der Klanggestaltung eines Schlagzeugs. Anstelle eines kleinen aber feinen Recording Custom Sets haben wir uns für die üppigere Version des Kesselsatzes mit sechs Toms der Grössen (8', 10', 12', 14', 16', 18') entschieden. Dies ermöglicht uns, die unterschiedlichsten Drumsetkonfigurationen zusammenzustellen, auf die Wünsche der jeweiligen Schlagzeuger/ -innen einzugehen und eine breite Palette an möglichen Sounds anzubieten.

Drumtuning: Die richtige Stimmung machts' aus!


Ein Schlagzeug kann noch so aus den edelsten Hölzern bestehen, wenn es nicht ordentlich gestimmt ist und das nötige Know-how fehlt, klingt es wie die blecherne Mülltonne von Lars Ulrich auf Metallicas Album St. Anger. Ich wage an dieser Stelle sogar zu behaupten, dass ein perfekt gestimmtes Schlagzeug einer Billigmarke in einem Blindtest besser abschneidet als ein ungestimmtes Set der Premiumklasse (DW Collectors Series, Pearl Masterworks, etc.). Damit wir bei unserer Stimmung jedoch genau richtig liegen und unser neues Set nicht wie ein paar leere, umgedrehte Farbeimer aus dem Baumarkt klingt, haben wir nichts dem Zufall überlassen und uns mit dem Kauf des Tune Bots von Overtone Labs das nötige Werkzeug zur Stimmung des Schlagzeugs geholt. Mit diesem elektronischen Helferlein können die einzelnen Felle passgenau auf die jeweiligen Frequenzen gestimmt und das Drumset kinderleicht auf die Tonlage eines Songs angepasst werden.


Zukünftige Aufnahmen werden bestimmt von diesen Neuanschaffungen profitieren und wir garantieren aus jeder Produktion den bestmöglichen Sound herauszuquetschen. Sei es mit dem perfekten Tuning deines Schlagzeugs oder dem Bereitstellen unseres weissen Klangbombers.


Klickt auf den unten stehenden Link, damit ihr euch ein bessers Bild vom Sound des Drumsets machen könnt (leider ist es mir nicht möglich, MP3-Dateien oder direkt einen Player einzufügen).


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